Hotel Edelweiss & Gurgl • A-6456 Obergurgl • Tel.: +43 5256 6223 • info@edelweiss-gurgl.com

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Ramolhaus – die Ausrüstung muss eben doch ganz stimmen – Bericht von Katrin Ruppel
Ramolhaus – die Ausrüstung muss eben doch ganz stimmen
Mitte Juli waren auch meine Kollegin Lena und ich auf dem Ramolhaus, denn einige Dinge kann man eben doch nicht vom Hamburger Schreibtisch aus erledigen. Dass es keine ganz normale Dienstreise werden sollte, merkten wir schon, als zu den Wandersocken auch der Laptop in den Rucksack kam. Sicherheitshalber habe ich meine Regenhose eingepackt und meinen Wanderstöcken noch schnell neue Schneeteller gekauft. Neue Wanderstiefel hatte ich zwar schon länger auf der Liste aber bisher nicht das passende Paar gefunden. Na, die alten würden sicher noch mal gehen. Als wir am Donnerstagabend im Hotel Edelweiss in Obergurgl ankamen, erwarteten uns dort bereits die Vorstandsmitglieder Helmut Manz, Horst Hass und Michael Wolter… und ein leckeres Abendessen. Der Freitag begann sonnig, nicht zu warm – perfektes Wanderwetter. Obwohl es zum Ramolhaus satte 1000 Meter bergauf geht, was so eine Flachlandtirolerin schon etwas ins Schnaufen bringen kann, ist der Weg größtenteils ein wahres Vergnügen und in sehr gutem Zustand! So vergingen die ersten 2 Stunden durch idyllische Bergblumenwiesen mit spektakulärerem Panoramablick. Das würden wir dann alles auf dem Rückweg fotografieren. Dann begann es zu nieseln. Dann zu regnen. Zu gießen. Schließlich wurde uns das letzte sehr steile Stück im Gewitter dann doch recht lang.
Natürlich waren die (vor uns gestarteten) Vorstandsmitglieder schon da und bereits in Gespräche vertieft. Wir mussten uns erst einmal am Ofen in der gemütlichen Gaststube trocknen und wurden vom Hüttenwirt Alfred König mit deftigen Spezialitäten aufgepäppelt. Bevor ich jetzt noch mehrere Male auf das Essen zu sprechen komme: das war einfach überall köstlich! So, jetzt aber zurück zur Hütte. Und die ist einfach unglaublich schön. Schon der hochgelegene und ausgesetzte Standort mit dem phantastischen Weitblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Alle Zimmer und Bettenlager sind sehr gepflegt und einladend. Die Hütte hat zwar eine moderne Küche, in den Gasträumen ist aber die alte Holzvertäfelung erhalten geblieben und alles ist geschmackvoll urig eingerichtet. Wer unten im Edelweiss war, erkennt hier die stilsichere „Handschrift“ der Pächterfamilie Scheiber wieder.
Wie in allen unseren Hütten bemühen wir uns auch beim Ramolhaus darum, die Umwelt möglichst wenig zu belasten und so ist nicht nur geplant, die Versorgung mit Solarstrom zu modernisieren sondern auch der Betrieb der Materialseilbahn soll weitestgehend auf Biodiesel umgestellt werden. Das soll die Hütte – zusammen mit weiteren Maßnahmen – fit für das Umweltgütesigel machen. In diesem Zusammenhang soll es hier im kommenden Jahr auch ein Projekt nach dem Prinzip „Work and Climb“ geben. Überhaupt das Klettern! Die Hütte ist idealer Ausgangspunkt für Klettertouren und nicht weit entfernt hat unser Sektionsmitglied Dr. Jens Weiß sogar einen Klettergarten angelegt.
Bei uns kam jetzt aber erstmal der Laptop auf den Tisch und wir machten uns an die Fleißarbeit bis zur Hüttenruhe. Hüttenruhe? In der Nacht fegte ein lautstarkes Gewitter um die Hütte. Ich träumte „Prima, dann ist morgen der Regen vorbei“. Schöner Traum! Am Samstagmorgen lag Neuschnee bis zum Knie und das Schneetreiben hielt an. Es war wirklich nichts zu sehen und wer weiß, wo wir gelandet wären, wenn uns nicht Alfred die erste ¾ Stunde das steile und doch recht wackelige Stück herunter geführt hätte. Nach einem herzlichen Abschied bewegten wir uns dann in lustiger Formation langsam talwärts. Und jetzt kommen sie, meine alten Stiefel. Nach einiger Zeit wurde der muntere Abstieg für mich mit meinen sträflich abgelaufenen Profilen zu einer unglaublichen Rutschpartie und vermutlich wäre ich immer noch unterwegs, wenn sich nicht irgendwann Michael Wolter erbarmt hätte, mir buchstäblich jeden Schritt so unglitschig wie es ging vorzubereiten.
Unten angekommen tauten Lena und ich im herrlichen Wellnessbereich des Hotel auf. Großartig! So wiederhergestellt, die alten Stiefel direkt in den nächsten Mülleimer entsorgt und mit einem mehrstöckigen Apfelstrudel gestärkt, konnte es dann weiter gehen.
Abgereist sind wir dann übrigens bei strahlendem Sonnenschein.
Und die Moral von der Geschicht’?
Alte Stiefel gehören auf den Müll oder wenigstens zum Schuster, alles andere Material sollte natürlich auch stimmen und zwar nicht nur im Sinne von „das geht wohl noch mal“. Fotos von Bergwiesen sollte man gleich machen und nicht auf den Rückweg vertagen. Im Ötztal ist es wunderschön: oben auf der Hütte und unten im Hotel Edelweiss, die Leute sind unten und oben nett und ziehen mit uns an einem Strang, um unsere Hütte zu erhalten und immer noch ein bisschen attraktiver zu machen und das Essen… aber das hatte ich ja schon gesagt.
Deutscher Alpenverein,
Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.
Katrin Ruppel
Stellv. Geschäftsführerin

Mitte Juli waren auch meine Kollegin Lena und ich auf dem Ramolhaus, denn einige Dinge kann man eben doch nicht

Ramolhaus - Deutscher Alpenverein vom Schnee überrascht

Ramolhaus - Deutscher Alpenverein vom Schnee überrascht - Hüttenwirt Alfred König führte die Gruppe zurück ins Tal

vom Hamburger Schreibtisch aus erledigen. Dass es keine ganz normale Dienstreise werden sollte, merkten wir schon, als zu den Wandersocken auch der Laptop in den Rucksack kam. Sicherheitshalber habe ich meine Regenhose eingepackt und meinen Wanderstöcken noch schnell neue Schneeteller gekauft. Neue Wanderstiefel hatte ich zwar schon länger auf der Liste aber bisher nicht das passende Paar gefunden. Na, die alten würden sicher noch mal gehen. Als wir am Donnerstagabend im Hotel Edelweiss & Gurgl in Obergurgl ankamen, erwarteten uns dort bereits die Vorstandsmitglieder Helmut Manz, Horst Hass und Michael Wolter… und ein leckeres Abendessen. Der Freitag begann sonnig, nicht zu warm – perfektes Wanderwetter. Obwohl es zum Ramolhaus satte 1000 Meter bergauf geht, was so eine Flachlandtirolerin schon etwas ins Schnaufen bringen kann, ist der Weg größtenteils ein wahres Vergnügen und in sehr gutem Zustand! So vergingen die ersten 2 Stunden durch idyllische Bergblumenwiesen mit spektakulärerem Panoramablick. Das würden wir dann alles auf dem Rückweg fotografieren. Dann begann es zu nieseln. Dann zu regnen. Zu gießen. Schließlich wurde uns das letzte sehr steile Stück im Gewitter dann doch recht lang.

Natürlich waren die (vor uns gestarteten) Vorstandsmitglieder schon da und bereits in Gespräche vertieft. Wir mussten uns erst einmal am Ofen in der gemütlichen Gaststube trocknen und wurden vom Hüttenwirt Alfred König mit deftigen Spezialitäten aufgepäppelt. Bevor ich jetzt noch mehrere Male auf das Essen zu sprechen komme: das war einfach überall köstlich! So, jetzt aber zurück zur Hütte. Und die ist einfach unglaublich schön. Schon der hochgelegene und ausgesetzte Standort mit dem phantastischen Weitblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Alle Zimmer und Bettenlager sind sehr gepflegt und einladend. Die Hütte hat zwar eine moderne Küche, in den Gasträumen ist aber die alte Holzvertäfelung erhalten geblieben und alles ist geschmackvoll urig eingerichtet. Wer unten im Hotel Edelweiss & Gurgl war, erkennt hier die stilsichere „Handschrift“ der Pächterfamilie Scheiber wieder.

Wie in allen unseren Hütten bemühen wir uns auch beim Ramolhaus darum, die Umwelt möglichst wenig zu belasten und so ist nicht nur geplant, die Versorgung mit Solarstrom zu modernisieren sondern auch der Betrieb der Materialseilbahn soll weitestgehend auf Biodiesel umgestellt werden. Das soll die Hütte – zusammen mit weiteren Maßnahmen – fit für das Umweltgütesigel machen. In diesem Zusammenhang soll es hier im kommenden Jahr auch ein Projekt nach dem Prinzip „Work and Climb“ geben. Überhaupt das Klettern! Die Hütte ist idealer Ausgangspunkt für Klettertouren und nicht weit entfernt hat unser Sektionsmitglied Dr. Jens Weiß sogar einen Klettergarten angelegt.

Bei uns kam jetzt aber erstmal der Laptop auf den Tisch und wir machten uns an die Fleißarbeit bis zur Hüttenruhe. Hüttenruhe? In der Nacht fegte ein lautstarkes Gewitter um die Hütte. Ich träumte „Prima, dann ist morgen der Regen vorbei“. Schöner Traum! Am Samstagmorgen lag Neuschnee bis zum Knie und das Schneetreiben hielt an. Es war wirklich nichts zu sehen und wer weiß, wo wir gelandet wären, wenn uns nicht Alfred die erste ¾ Stunde das steile und doch recht wackelige Stück herunter geführt hätte. Nach einem herzlichen Abschied bewegten wir uns dann in lustiger Formation langsam talwärts. Und jetzt kommen sie, meine alten Stiefel. Nach einiger Zeit wurde der muntere Abstieg für mich mit meinen sträflich abgelaufenen Profilen zu einer unglaublichen Rutschpartie und vermutlich wäre ich immer noch unterwegs, wenn sich nicht irgendwann Michael Wolter erbarmt hätte, mir buchstäblich jeden Schritt so unglitschig wie es ging vorzubereiten.

Unten angekommen tauten Lena und ich im herrlichen Wellnessbereich des Hotel auf. Großartig! So wiederhergestellt, die alten Stiefel direkt in den nächsten Mülleimer entsorgt und mit einem mehrstöckigen Apfelstrudel gestärkt, konnte es dann weiter gehen.

Abgereist sind wir dann übrigens bei strahlendem Sonnenschein.

Und die Moral von der Geschicht’?

Alte Stiefel gehören auf den Müll oder wenigstens zum Schuster, alles andere Material sollte natürlich auch stimmen und zwar nicht nur im Sinne von „das geht wohl noch mal“. Fotos von Bergwiesen sollte man gleich machen und nicht auf den Rückweg vertagen. Im Ötztal ist es wunderschön: oben auf der Hütte und unten im Hotel Edelweiss & Gurgl, die Leute sind unten und oben nett und ziehen mit uns an einem Strang, um unsere Hütte zu erhalten und immer noch ein bisschen attraktiver zu machen und das Essen… aber das hatte ich ja schon gesagt.

Deutscher Alpenverein,
Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.

Katrin Ruppel
Stellv. Geschäftsführerin
http://www.dav-hamburg.de/
http://www.dav-hamburg.de/huetten/ramolhaus/

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Timmelsjoch Hochalpenstraße feiert 50. Geburtstag mit Erlebnisstraßenprojekt

Die Fertigstellung der Timmelsjoch Hochalpenstraße auf österreichischer Seite am 17. Juli 1959 nach vier Jahren Bauzeit bedeutete für Tirol einen verkehrspolitischen Meilenstein. 50 Jahre später soll „Tirols schönste Hochalpenstraße“ mit einem innovativen architektonischen Konzept zur Erlebnisstraße aufgewertet werden.

Die 50 Jahr Feier findet am 11. September 2009 im Hotel Edelweiss & Gurgl, in Obergurgl statt.

Im Jahre 1968 konnte die Mautstraße schließlich für den Durchgangsverkehr nach Südtirol freigegeben werden. Auch 50 Jahre später gilt die zwölf Kilometer lange Passstraße von Obergurgl auf das Timmelsjoch in 2.509 m Seehöhe als schönste Panoramastraße Tirols. Jahr für Jahr zieht die „heimliche Lücke in den Alpen“ – wie das Timmelsjoch auch genannt wird – tausende PKW- und Motorradfahrer in ihren Bann, die das Fahrvergnügen und das einmalige Naturerlebnis entlang des zwölf Kehren dauernden Anstiegs schätzen. Oben am Joch wartet ein beeindruckender Rundblick auf die umliegende Gletscherwelt. Zugleich ist die Passhöhe beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen auf den perfekt ausgebauten Wegen in die Ötztaler und Stubaier Alpen.

Eine Reise durch die Vegetationszonen

Ein Ausflug übers Timmelsjoch ist eine Reise durch die Vegetationszonen. Zunächst bestimmen Almböden, Zirben, Gebirgsblumen und so manche Schneewechte den Straßenrand. Auf der Fahrt hinab nach Moos im Passeier und weiter durch das Passeiertal nach Meran ergibt sich ein beeindruckender Gegensatz. Das Klima nimmt mediterranen Charakter an. Vermehrt prägen Weinreben das Landschaftsbild und verbreiten innerhalb weniger Kilometer südliches Flair.

„Die Timmelsjoch Erfahrung“

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens hat die Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG gemeinsam mit der Gemeinde Moos im Passeier und Dr. Arch. Werner Tscholl ein Konzept zur Musealisierung der Straße entwickelt. „An strategisch gewählten Haltepunkten auf Süd- und Nordtiroler Seite werden fünf Stationen errichtet. Diese sollen den Reisenden über die vielfältige Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region informieren und so seinen Horizont erweitern. Wir wollen den Mautzahlern einen Mehrwert bieten und damit auch nachhaltige wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region schaffen“, schildert Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG-Vorstand Mag. Manfred Tschopfer. Das Erlebnisstraßenprojekt wurde auf den Namen „Die Timmelsjoch Erfahrung“ getauft und soll bis 2011 verwirklicht werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt 1,77 Mio. Euro, wobei die Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG eine Mio. Euro und die Gemeinde Moos i. P. 770.000 Euro investiert. Außerdem wird das Erlebnisstraßenprojekt im Rahmen eines Interreg-Projektes von der EU gefördert.
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Wander und Bergsteigen in Tirol, von Mike Driessler, Bergfex und Wanderausrüstungs Spezialist in Obergurgl

Michael Driessler, kurz “Mike” ist seit Jahren bei Scheiber Sport beschäftigt. Als begeisterer Bergsteiger und Fotograf haben wir Ihn um ein paar schöne Bilder von seinen diesjährigen Wanderungen gebeten. Michael Driessler ist Fachmann für Bergsport Artikel im Sportgeschäft direkt neben dem Hotel Edelweiss & Gurgl. Interessante Bilder vom Hangerer, Rotmoostal, Ramolhaus, Seenplatte, Hochwilde, und vieles mehr.

Mike Driessler auf der Hohen Mut, begeisteter Bergsteiger

Mike Driessler auf der Hohen Mut, begeisteter Bergsteiger

Die schönsten Wanderungen und Bergtouren in Obergurgl, Vent, Ötztal im Kurzüberblick

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