Hotel Edelweiss & Gurgl • A-6456 Obergurgl • Tel.: +43 5256 6223 • info@edelweiss-gurgl.com

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Saisonsstart bei Besten Skiverhältnissen in Obergurgl – Skiurlaub mit der ganzen Familie über Weihnachten und Silvester

Am 4. Dezember wurde im Hotel Edelweiss & Gurgl auf 120 Jahre Tradition angestoßen. Besonders erfreulich sind die hervorragenden Schneeverhältnisse in Obergurgl-Hochgurgl.

Wieder einmal stellt Obergurgl seine Schneesicherheit unter Beweiß. Die Pisten beginnen bei 1.960m und Enden auf 3.080m Seehöhe. Dank perfekter Vorarbeit der Pistenverantwortlichen und starken Schneefällen sind alle Pisten, Lifte und Bahnen in Betrieb.

Somit können sich alle die Weihnachten und Silvester in Obergurgl verbringen werden auf hervorragende Pistenverhältnisse freuen.
Familie Scheiber mit Seer
Die „Seer“ rockten in der Reithalle des “Edelweiss & Gurgl” in Obergurgl

Mit Hits wie “Hoamatg’fühl“, “Nie mehr ohne di sein“ oder “Oma“, landeten die steirischen Alpenrocker einen Gassenhauer nach dem anderen und zählen längst zu den ganz großen in der deutschsprachigen Musikszene. Am 4. Dezember begeisterten die „Seer“ mit einem fulminanten Live-Konzert anlässlich 120jährigen Jubiläums des Hotels Edelweiss & Gurgl in Obergurgl.

“Narrisch, gamsig, erdig“, so das Motto der “Seer“, mit dem die steirische Alpenrockformation seit nun knapp 14 Jahren für Gänsehautfeeling und ungebrochene Begeisterung beim Publikum sorgt, und das stellten die Musiker auch in Obergurgl eindrucksvoll unter Beweis. Exklusiver und fulminanter hätte das Konzert nämlich nicht sein können. Im kleinen aber feinen Rahmen ließen es die „Seer“ in der zur Konzerthalle umfunktionierten Reithalle des Hotels musikalisch so richtig krachen. „Es war einfach großartig“, schwärmte Gastgeber und Hausherr Lukas Scheiber nach dem Live-Konzert und ergänzt: “Die Seer zählen unangefochten zu den ganz großen im Musikgeschäft“.

Dabei haben die sympathischen Steirer ihre Wurzeln aber nicht verloren. Im Gegenteil, ihre Heimat im steirischen Teil des Salzkammerguts und dort speziell der Grundlsee, von dem sich auch der Bandname ableitet, spielen nach wie vor eine wesentliche Rolle in deren musikalischem Schaffen. Die Gruppe verleiht der Volksmusik mit neuen Grooves und Stilelementen eine unverwechselbare Würze und begeisterten das Publikum in Obergurgl sowohl mit brandneuen Songs als auch mit Klassikern wie Wild’s Wasser oder “Junischnee“.

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Ramolhaus – die Ausrüstung muss eben doch ganz stimmen – Bericht von Katrin Ruppel
Ramolhaus – die Ausrüstung muss eben doch ganz stimmen
Mitte Juli waren auch meine Kollegin Lena und ich auf dem Ramolhaus, denn einige Dinge kann man eben doch nicht vom Hamburger Schreibtisch aus erledigen. Dass es keine ganz normale Dienstreise werden sollte, merkten wir schon, als zu den Wandersocken auch der Laptop in den Rucksack kam. Sicherheitshalber habe ich meine Regenhose eingepackt und meinen Wanderstöcken noch schnell neue Schneeteller gekauft. Neue Wanderstiefel hatte ich zwar schon länger auf der Liste aber bisher nicht das passende Paar gefunden. Na, die alten würden sicher noch mal gehen. Als wir am Donnerstagabend im Hotel Edelweiss in Obergurgl ankamen, erwarteten uns dort bereits die Vorstandsmitglieder Helmut Manz, Horst Hass und Michael Wolter… und ein leckeres Abendessen. Der Freitag begann sonnig, nicht zu warm – perfektes Wanderwetter. Obwohl es zum Ramolhaus satte 1000 Meter bergauf geht, was so eine Flachlandtirolerin schon etwas ins Schnaufen bringen kann, ist der Weg größtenteils ein wahres Vergnügen und in sehr gutem Zustand! So vergingen die ersten 2 Stunden durch idyllische Bergblumenwiesen mit spektakulärerem Panoramablick. Das würden wir dann alles auf dem Rückweg fotografieren. Dann begann es zu nieseln. Dann zu regnen. Zu gießen. Schließlich wurde uns das letzte sehr steile Stück im Gewitter dann doch recht lang.
Natürlich waren die (vor uns gestarteten) Vorstandsmitglieder schon da und bereits in Gespräche vertieft. Wir mussten uns erst einmal am Ofen in der gemütlichen Gaststube trocknen und wurden vom Hüttenwirt Alfred König mit deftigen Spezialitäten aufgepäppelt. Bevor ich jetzt noch mehrere Male auf das Essen zu sprechen komme: das war einfach überall köstlich! So, jetzt aber zurück zur Hütte. Und die ist einfach unglaublich schön. Schon der hochgelegene und ausgesetzte Standort mit dem phantastischen Weitblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Alle Zimmer und Bettenlager sind sehr gepflegt und einladend. Die Hütte hat zwar eine moderne Küche, in den Gasträumen ist aber die alte Holzvertäfelung erhalten geblieben und alles ist geschmackvoll urig eingerichtet. Wer unten im Edelweiss war, erkennt hier die stilsichere „Handschrift“ der Pächterfamilie Scheiber wieder.
Wie in allen unseren Hütten bemühen wir uns auch beim Ramolhaus darum, die Umwelt möglichst wenig zu belasten und so ist nicht nur geplant, die Versorgung mit Solarstrom zu modernisieren sondern auch der Betrieb der Materialseilbahn soll weitestgehend auf Biodiesel umgestellt werden. Das soll die Hütte – zusammen mit weiteren Maßnahmen – fit für das Umweltgütesigel machen. In diesem Zusammenhang soll es hier im kommenden Jahr auch ein Projekt nach dem Prinzip „Work and Climb“ geben. Überhaupt das Klettern! Die Hütte ist idealer Ausgangspunkt für Klettertouren und nicht weit entfernt hat unser Sektionsmitglied Dr. Jens Weiß sogar einen Klettergarten angelegt.
Bei uns kam jetzt aber erstmal der Laptop auf den Tisch und wir machten uns an die Fleißarbeit bis zur Hüttenruhe. Hüttenruhe? In der Nacht fegte ein lautstarkes Gewitter um die Hütte. Ich träumte „Prima, dann ist morgen der Regen vorbei“. Schöner Traum! Am Samstagmorgen lag Neuschnee bis zum Knie und das Schneetreiben hielt an. Es war wirklich nichts zu sehen und wer weiß, wo wir gelandet wären, wenn uns nicht Alfred die erste ¾ Stunde das steile und doch recht wackelige Stück herunter geführt hätte. Nach einem herzlichen Abschied bewegten wir uns dann in lustiger Formation langsam talwärts. Und jetzt kommen sie, meine alten Stiefel. Nach einiger Zeit wurde der muntere Abstieg für mich mit meinen sträflich abgelaufenen Profilen zu einer unglaublichen Rutschpartie und vermutlich wäre ich immer noch unterwegs, wenn sich nicht irgendwann Michael Wolter erbarmt hätte, mir buchstäblich jeden Schritt so unglitschig wie es ging vorzubereiten.
Unten angekommen tauten Lena und ich im herrlichen Wellnessbereich des Hotel auf. Großartig! So wiederhergestellt, die alten Stiefel direkt in den nächsten Mülleimer entsorgt und mit einem mehrstöckigen Apfelstrudel gestärkt, konnte es dann weiter gehen.
Abgereist sind wir dann übrigens bei strahlendem Sonnenschein.
Und die Moral von der Geschicht’?
Alte Stiefel gehören auf den Müll oder wenigstens zum Schuster, alles andere Material sollte natürlich auch stimmen und zwar nicht nur im Sinne von „das geht wohl noch mal“. Fotos von Bergwiesen sollte man gleich machen und nicht auf den Rückweg vertagen. Im Ötztal ist es wunderschön: oben auf der Hütte und unten im Hotel Edelweiss, die Leute sind unten und oben nett und ziehen mit uns an einem Strang, um unsere Hütte zu erhalten und immer noch ein bisschen attraktiver zu machen und das Essen… aber das hatte ich ja schon gesagt.
Deutscher Alpenverein,
Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.
Katrin Ruppel
Stellv. Geschäftsführerin

Mitte Juli waren auch meine Kollegin Lena und ich auf dem Ramolhaus, denn einige Dinge kann man eben doch nicht

Ramolhaus - Deutscher Alpenverein vom Schnee überrascht

Ramolhaus - Deutscher Alpenverein vom Schnee überrascht - Hüttenwirt Alfred König führte die Gruppe zurück ins Tal

vom Hamburger Schreibtisch aus erledigen. Dass es keine ganz normale Dienstreise werden sollte, merkten wir schon, als zu den Wandersocken auch der Laptop in den Rucksack kam. Sicherheitshalber habe ich meine Regenhose eingepackt und meinen Wanderstöcken noch schnell neue Schneeteller gekauft. Neue Wanderstiefel hatte ich zwar schon länger auf der Liste aber bisher nicht das passende Paar gefunden. Na, die alten würden sicher noch mal gehen. Als wir am Donnerstagabend im Hotel Edelweiss & Gurgl in Obergurgl ankamen, erwarteten uns dort bereits die Vorstandsmitglieder Helmut Manz, Horst Hass und Michael Wolter… und ein leckeres Abendessen. Der Freitag begann sonnig, nicht zu warm – perfektes Wanderwetter. Obwohl es zum Ramolhaus satte 1000 Meter bergauf geht, was so eine Flachlandtirolerin schon etwas ins Schnaufen bringen kann, ist der Weg größtenteils ein wahres Vergnügen und in sehr gutem Zustand! So vergingen die ersten 2 Stunden durch idyllische Bergblumenwiesen mit spektakulärerem Panoramablick. Das würden wir dann alles auf dem Rückweg fotografieren. Dann begann es zu nieseln. Dann zu regnen. Zu gießen. Schließlich wurde uns das letzte sehr steile Stück im Gewitter dann doch recht lang.

Natürlich waren die (vor uns gestarteten) Vorstandsmitglieder schon da und bereits in Gespräche vertieft. Wir mussten uns erst einmal am Ofen in der gemütlichen Gaststube trocknen und wurden vom Hüttenwirt Alfred König mit deftigen Spezialitäten aufgepäppelt. Bevor ich jetzt noch mehrere Male auf das Essen zu sprechen komme: das war einfach überall köstlich! So, jetzt aber zurück zur Hütte. Und die ist einfach unglaublich schön. Schon der hochgelegene und ausgesetzte Standort mit dem phantastischen Weitblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Alle Zimmer und Bettenlager sind sehr gepflegt und einladend. Die Hütte hat zwar eine moderne Küche, in den Gasträumen ist aber die alte Holzvertäfelung erhalten geblieben und alles ist geschmackvoll urig eingerichtet. Wer unten im Hotel Edelweiss & Gurgl war, erkennt hier die stilsichere „Handschrift“ der Pächterfamilie Scheiber wieder.

Wie in allen unseren Hütten bemühen wir uns auch beim Ramolhaus darum, die Umwelt möglichst wenig zu belasten und so ist nicht nur geplant, die Versorgung mit Solarstrom zu modernisieren sondern auch der Betrieb der Materialseilbahn soll weitestgehend auf Biodiesel umgestellt werden. Das soll die Hütte – zusammen mit weiteren Maßnahmen – fit für das Umweltgütesigel machen. In diesem Zusammenhang soll es hier im kommenden Jahr auch ein Projekt nach dem Prinzip „Work and Climb“ geben. Überhaupt das Klettern! Die Hütte ist idealer Ausgangspunkt für Klettertouren und nicht weit entfernt hat unser Sektionsmitglied Dr. Jens Weiß sogar einen Klettergarten angelegt.

Bei uns kam jetzt aber erstmal der Laptop auf den Tisch und wir machten uns an die Fleißarbeit bis zur Hüttenruhe. Hüttenruhe? In der Nacht fegte ein lautstarkes Gewitter um die Hütte. Ich träumte „Prima, dann ist morgen der Regen vorbei“. Schöner Traum! Am Samstagmorgen lag Neuschnee bis zum Knie und das Schneetreiben hielt an. Es war wirklich nichts zu sehen und wer weiß, wo wir gelandet wären, wenn uns nicht Alfred die erste ¾ Stunde das steile und doch recht wackelige Stück herunter geführt hätte. Nach einem herzlichen Abschied bewegten wir uns dann in lustiger Formation langsam talwärts. Und jetzt kommen sie, meine alten Stiefel. Nach einiger Zeit wurde der muntere Abstieg für mich mit meinen sträflich abgelaufenen Profilen zu einer unglaublichen Rutschpartie und vermutlich wäre ich immer noch unterwegs, wenn sich nicht irgendwann Michael Wolter erbarmt hätte, mir buchstäblich jeden Schritt so unglitschig wie es ging vorzubereiten.

Unten angekommen tauten Lena und ich im herrlichen Wellnessbereich des Hotel auf. Großartig! So wiederhergestellt, die alten Stiefel direkt in den nächsten Mülleimer entsorgt und mit einem mehrstöckigen Apfelstrudel gestärkt, konnte es dann weiter gehen.

Abgereist sind wir dann übrigens bei strahlendem Sonnenschein.

Und die Moral von der Geschicht’?

Alte Stiefel gehören auf den Müll oder wenigstens zum Schuster, alles andere Material sollte natürlich auch stimmen und zwar nicht nur im Sinne von „das geht wohl noch mal“. Fotos von Bergwiesen sollte man gleich machen und nicht auf den Rückweg vertagen. Im Ötztal ist es wunderschön: oben auf der Hütte und unten im Hotel Edelweiss & Gurgl, die Leute sind unten und oben nett und ziehen mit uns an einem Strang, um unsere Hütte zu erhalten und immer noch ein bisschen attraktiver zu machen und das Essen… aber das hatte ich ja schon gesagt.

Deutscher Alpenverein,
Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.

Katrin Ruppel
Stellv. Geschäftsführerin
http://www.dav-hamburg.de/
http://www.dav-hamburg.de/huetten/ramolhaus/

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